FESTTAG DER ORGELWEIHE am 29.September 2024
Ein großes und seltenes Fest wurde am 29. September in Oberessendorf gefeiert. Zum einen war es der Tag des Patroziniums, da die Kirche dem Erzengel Michael geweiht ist; zum anderen ist das jetzige Kirchengebäude 120 Jahre alt geworden. Im Zentrum stand aber die neue Orgel, zu deren Weihe Weihbischof Dr. Gerhard Schneider extra aus Rottenburg angereist war.
Zur Vorbereitung hatte Helga Ego einen Großputz der Kirche organisiert; außen herum sorgten Tobias Wiedenmann und Berthold Jucker für ein aufgeräumtes Bild.
Die Feierlichkeiten begannen mit einem festlichen Einzug in die Kirche, begleitet von einem Ständchen des Musikvereins Oberessendorf. Über 20 Ministranten und der Kirchengemeinderat zogen mit ein in die Kirche. Die Leiterin des Kirchenchores, Elke Kreck, hatte sich mit ihren Sängerinnen und Sängern intensiv auf diesen Tag vorbereitet; als Organist wurde Prof. Johannes Mayr aus Stuttgart gewonnen, zudem ein Bläserensemble. Gleich zu Beginn erfolgte auf der Empore die Orgelweihe, und gleich nach den Worten des Weihbischofs: „Orgel erklinge!“, setzte diese ein. Seit Januar hatte sich die Gemeinde notdürftig mit einem E-Piano beholfen.
In der Predigt bezeichnete Weihbischof Schneider die Musik in der Kirche auch als Verkündigung, die manchmal mehr zu Herzen gehe als Worte.
Nach dem Gottesdienst warteten Manfred Engler und sein Schwiegervater Ernst Zobel mit ihrer prächtig geschmückten Kutsche, um den Weihbischof, Pfarrer Max Wiest, den gewählten Vorsitzenden des Kirchengemeinderats, Markus Zell und die Oberessendorfer Ortsvorsteherin Christine Sonntag zur Festhalle zu führen, begleitet vom Musikverein und den Ministranten.
Dort hießen zahlreiche Helferinnen und Helfer aus allen Vereinen, der Dorfgemeinschaft e.V., dem Kirchengemeinderat, den Ministranten, dem Kirchenchor, dem Musikverein, dem Sportverein, der Blutreitergruppe, der Landjugend, den Landfrauen, der Gruppe Ü60, dem Orgelförderverein etc. die Gäste in der schön geschmückten Halle zum Mittagessen willkommen. Der Musikverein unter Dirigent Florian Graf unterhielt eine Stunde lang die Anwesenden musikalisch.
Für die nachfolgende „Talkrunde“ hatte der Kirchengemeinderat den Musiker und oberschwäbischen Autor Barny Bitterwolf als Moderator gewonnen, der nach und nach einzelne Gäste zu kurzen Gesprächen und Spielchen auf die Bühne bat. Orgelbaumeister Holger Wiedenmann berichtete über den Zustand der alten Orgel und den Orgelneubau direkt in seiner Nachbarschaft. Johannes Mayr sprach davon, wie selten eine Orgelweihe inzwischen ist, nämlich höchstens zweimal pro Jahr in der gesamten Diözese. Markus Zell und Berthold Jucker vom Kirchengemeinderat lobten das gute Miteinander der Vereine und bedankten sich bei allen mit dem Hinweis auf ein großes Helferfest im Januar. Bürgermeister Guntram Grabherr und Pfarrer Max Wiest wurden u.a. danach gefragt, was Menschen auf dem Land glücklich mache, wobei die Antworten nicht rein kirchlich ausfielen. Ortvorsteherin Christine Sonntag, gleichzeitig Chorsängerin, freute sich über den großen und gelungenen Tag für Oberessendorf durch das Mitwirken aller.
Den Abschluss bildete ein großes Orgelkonzert mit Johannes Mayr, bei dem zahlreiche Organistinnen und Organisten aus der Umgebung anwesend waren. Marion Erne, Gabi Ott und Markus Zell ehrten mit Geschenken alle Mitglieder des Orgelfördervereins mit Josef Kessler und Vanessa Jablonski an der Spitze, die in 6 Jahren über 120.000 Euro gesammelt haben. Ein großer Geschenkkorb ging an alle Beteiligten der Orgelbaufirma Wiedenmann, die pünktlich ein wunderbares Instrument auf die Empore gestellt hatten, das nun zur Ehre Gottes erklingt. Max Wiest
Spendenziel 120.00 Euro erreicht!
Aktueller Spendenstand: 122.985 € (September 2024)
Spendenziel im Mail 2024 erreicht!
Die Spendenbereitschaft und der Zuspruch haben unsere Erwartungen weit übertroffen.
Vergelt‘s Gott und Danke für die tatkräftige Unterstützung aus unserer Gemeinde und die großzügigen Spenden, ob von Vereinen, Firmen oder privaten Personen.
Seit der anfänglichen Planung vor sechs Jahren haben sich zusätzliche Kosten für Instandhaltungsmaßnahmen und Preissteigerungen von ca. 10.000 € aufgetan, so dass alle weiteren Spendeneingänge unmittelbar dem Orgelneubau zufließen. Wir sind dankbar für jede Spende. Pfeifenpatenschaften können auch weiterhin abgeschlossen werden.
Am Sonntag, den 29.09.2024 soll die neue Orgel in einem Gottesdienst von Weihbischof Schneider feierlich eingeweiht werden. Zu diesem Festtag mit Rahmenprogramm lädt der Kirchengemeinderat jetzt schon herzlich ein.
Spendenkonto: Volksbank Ulm-Biberach
IBAN: DE08 6309 0100 0577 4650 07
Spendenstand
Mai 2024: 120.168,66 €
11.01.2024: 119.174 €
01.11.2023: 116.026 €
13.07.2023: 112.000 €
09.03.2023: 94.123 €
30.09.2022: 86.000 €
06.09.2021: 80.407 €
29.10.2020: 67.990 €
04.07.2019: 43.375 €
Aktion Pfeifenpatenschaften
Mehr als tausend neue Pfeifen suchen Paten
Eine Pfeifenpatenschaft ist eine besondere Art der Spende, mit der man seine Verbundenheit zu unserer Kirche und zu unserer Gemeinde zeigen kann. Die Paten erhalten eine Urkunde und werden auf einer Tafel genannt, welche dann an der neuen Orgel angebracht wird.
Es gibt verschiedene Wertkategorien zur Auswahl. Von der ganz kleinen Flöte bis zur mannshohen Basspfeife findet jeder „seine Pfeife“, für sich selbst oder als schönes Geschenk für zum Beispiel die Enkelkinder oder den Ehepartner. Auch Firmen können so einen besonderen Beitrag zu diesem wertvollen Kulturgut leisten.
Flyer für die Pfeifenpatenschaften liegen in den Kirchen in Oberessendorf und Eberhardzell aus. Unsere Spendensammler Rolf Bohner, Josef Brauchle, Wolfgang Heber und Josef Kessler beraten Sie gerne persönlich (zurzeit vorzugsweise telefonisch) bei Fragen zu Spenden oder Pfeifenpatenschaften.
Den Flyer finden sie auch hier als Download: bitte klicken
Sie erreichen uns auch per Email unter: orgel.foerderverein(at)gmail.com
Spendenkonto bei der Raiffeisenbank Biberach eG:
IBAN: DE09 6546 1878 0106 6050 03
Eine neue Orgel für Oberessendorf
Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Orgel in unserer Pfarrkirche St. Michael stammt aus dem Jahr 1904 und ist somit in die Jahre gekommen. Seit dieser Zeit wurde die Orgel vor 65 Jahren aufwendig generalüberholt. Holzwurm, Fäulnis, brüchige trockenen Ledermembranen sowie die sehr schlechten pneumatischen Leitungen machen der Orgel zu schaffen. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die Orgel ausfällt.
Aus diesem Grund hat sich der Kirchengemeinderat dafür ausgesprochen, eine neue Orgel anzuschaffen und zwar eine mechanische Orgel, welche neben einer sehr hohen Lebenserwartung auch wenig Wartungs- und Pflegeaufwand benötigt. Da eine neue Orgel viel Geld kostet, wurde ein Orgel-Förderverein gegründet.
Die Gründungsversammlung fand am 18. Februar 2018 im Dorfgemeinschaftshaus statt.
Weitere Infos finden Sie auch hier bitte klicken
Ansprechpartner für Fragen:
Josef Kessler, 1. Vorsitzender, Tel. (07355) 7257
Spendenkonto:
Raiffeisenbank Biberach eG:
IBAN: DE09 6546 1878 0106 6050 03
Spendenbescheinigungen werden ausgestellt durch den Kassier
Kontakt: Wolfgang Hepp E-Mail: wopp(at)me.com, Telefon: 07355/1218
Sie erreichen uns auch per Mail unter: orgel.foerderverein(at)gmail.com
Gründungsversammlung Orgel-Förderverein am 18.Februar 2018












