Ministrantengemeinschaft St. Michael Oberessendorf

Unser Mini-Emblem auf unserem Pulli erinnert an den flotten Flitzer, den kleinen BMW-Mini auf unseren Straßen, ein Kult–Auto also!

Klein aber fein ist unsere Gruppe. Es bedeutet uns ganz viel, wenn wir zum Kult in unsere Kirche flitzen. Sechs Mädchen und neun Jungen leisten den wertvollen Dienst in der Liturgie unserer Gottesdienste. Wir dienen stellvertretend für die Gemeinde am Altar. Durch unseren Dienst zeigen wir, dass das Dienen eine zutiefst christliche Grundhaltung ist. Jedes Jahr nach der Erstkommunion gibt es eine Schnupperstunde, um uns kennenzulernen und entscheiden zu können, ob man Ministrant/-in werden möchte.

Ein Einführungskurs vermittelt die theoretischen Grundlagen. Danach üben wir das Praktische in der Kirche. Wenn alles gut läuft, kommen die ersten Sonntags – Dienste unter Anleitung und Begleitung der Älteren. Der Einführungsgottesdienst mit der Überreichung der Ministranten-Plakette besiegelt die Mitgliedschaft in unserer Gruppe, dass du nun zu den Erfahrenen zählst, die ganz selbstverständlich an Gottes Altar stehen.

Wir sind offen und freuen uns auf Euch!

Neben den monatlichen Gruppenstunden und Sonderproben auf die Hochfeste gibt es bei uns auch ein buntes Jahresprogramm: So waren schon einige bei der nationalen Rom-Wallfahrt der Ministranten, erleben wir dann und wann ein Hüttenwochenende, gestalten eine Fackelwanderung zur Eligius-Kapelle, besuchten die "Sinnwelt" im Jordanbad, gingen zum Kegeln und Hähnchenessen in die "Rose" Hittelkofen, Eis- oder Pizzaessen. Wer möchte, kann bei der Sternsingeraktion oder anderen Gemeinde-Aktivitäten mitwirken.

Eure ersten Ansprechpartner sind:

 

Mit Doppelspitze ins neue Jahr

Bereits Ende Januar fand die Generalversammlung der Ministranten Oberessendorf statt. Nach den verschiedenen Berichten beantragte Markus Zell als Vertreter der Kirchengemeinde die Entlastung für das gesamte Mini-Leitungsteam (MLT), der alle Minis zustimmten.

Im Anschluß folgten die Neuwahlen.
Als Oberministranten wurden Elisa Fleiss und David Genal gewählt. Tim Koschinski übernimmt das Amt des Schriftführers, und Sandra Wiedenmann behält weiterhin die Finanzen im Blick. Komplett wird das MLT mit folgenden weiteren Minis: Tabea Merk, Luis Engler, Florian Schust, Janick Hopp, Marian Jucker und Hella Fleiss.

Die geistliche Begleitung übernimmt weiterhin Diakon i.R. Roland Keinert und Sandra Wiedenmann den Posten der Begleiterin und Ansprechpartnerin.

Ferientreff in Wagenhalden

Unsere Minis erlebten am Mittwoch 21.8. einen „ sau coolen“ (Orginalton!) Ferientreff in Wagenhalden mit Ausfahrt im Traktorschlepptau, bei Spielen und deftigem Grill-Schmaus. Die fröhlichen Bilder sprechen für sich von einer frohen Gemeinschaft. Da möchte ich als „alter Diakon“ gerne nochmal ins „Ministrantenhäs“ schlüpfen!

David und seinen Eltern danken wir von ganzem Herzen, dass sie Gastfreundschaft und wohltuendes Beieinandersein auf ihrem Hof ermöglicht haben.

Die Ausschreibung zur Hütte in Irndorf 3.-6.10.19 ist in den Briefkästen gelandet. Es wäre schön, wenn diese Fröhlichkeit und das Lachen der Bilder, möglichst ALLE auch dort erleben könnten.

Für das MLT: Diakon i. R. Roland Keinert

Minis beim Minigolfen

Zu einer spontanen Sommerferienaktion fand sich eine starke Mannschaft unserer Minis beim Minigolfen am Freitag 16.8.19 zusammen. Es war eine Freude, dass auch einige von unseren Neuen vertreten waren und die Gemeinschaft sichtlich genossen. Nun freuen sich alle auf die geplante Hütten-Freizeit 3. - 6.10.19 im Freizeitheim „Schönbühl“ in Irndorf / Landkreis Tuttlingen oberhalb Beuron. Die Ausschreibung geht demnächst an unsere Mini-Familien raus.

Für das MLT: Diakon i. R. Roland Keinert

Unsere Ministranten-Gemeinschaft freute sich sehr, dass im Gottesdienst fünf neue Minis aufgenommen werden konnten. Im theoretischen und praktischen Einführungskurs wurden sie in ihren zukünftigen Dienst am Altareingeführt. Mit Feuereifer waren sie in allem dabei und machten dem MLT große Freude. Im Einführungsgottesdienst erklärten sie ihre Bereitschaft zum Dienst, übernahmen Gebetstexte am Mikrofon, trugen die Evangelien-leuchter, läuteten die Sakristeiglocke und die Schellen beim Wettersegen, gaben den Friedensgruß an die Gemeinde weiter. Um den Altar durfte man ihnen anspüren, dass sie auch innerlich tief berührt am Geschehen teilnahmen. Vom MLT erhielten sie die Tarcizius-Plakette umgehängt und ihre Minicard überreicht. Mit ihr können sie sich nun auch am Urlaubsort als Minis ausweisen, wenn sie dort in der Kirche dienen möchten. Im Einzel-Segen sendete sie Diakon i.R. Roland Keinert. Wir danken ihren Eltern und Familien, dass sie durch sie motiviert und weiter ermutigt werden. Unsere Gemeinde möge unsere Neuen sowie auch alle Altgedienten in ihr Wollwollen und ihr begleitendes Gebet einschließen. Nun bleibt zu hoffen, dass wir noch eine Hütte für die Freizeit 3. – 6.10.19 finden und alle daran teilnehmen können, damit die Gemeinschaft gestärkt wird. Dass sie miteinander fröhlich zu feiern verstehen, kam bei der Aufnahmeparty am Montag 22.7.19 bei Sandra und Tobias Wiedenmann zum Vorschein!

Für das MLT: Diakon i. R Roland Keinert

Generalversammlung am 20.Januar 2019

Nach dem Bericht und Jahresrückblick von Oberministrantin Hella Fleiss und Diakon Roland Keinert, erfolgte der Kassenbericht von Sandra Wiedenmann. Markus Zell (als Vertreter des KGR) nahm die Entlastung vor: Das MLT wurde einstimmig entlastet. Es folgten die Neuwahlen, als MLT – Mitglieder wurden gewählt:

Oberministrantin: Elisa Fleiss
Schriftführerin: Tabea Merk
Kassiererin: Sandra Wiedenmann
Geistlicher Begleiter: Diakon Roland Keinert

Weitere MLT – Mitglieder: Florian Schust, Luis Engler, David Genal, (Unterstützung durch Hella Fleiss)

Der letzte Programmpunkt war die Terminvorschau mit der Neuwerbung für die Erstkommunion Kinder und die Programmideen für 2019.            

Mini-Hütte in Königsheim

Unsere Minigruppe konnte als Dankeschön für ihre treuen Dienste am Altar wieder ein schönes Wochenende (14. – 16.9.) auf dem Heuberg bei Tuttlingen verbringen. Im Ankommen wurden die Zimmer bezogen, das Abendessen vorbereitet und eingenommen, der Abend mit Spielen in der Halle und einem „Gute Nacht“ beschlossen. Der Samstag wurde eingeläutet mit einem reichhaltigen Frühstück und der Vorbereitung des Kartoffel- und Nudelsalates für den Abend. Denn die Höhepunkte des Tages waren:

Vier Stunden im TUWASS, Erkundung der Ruine Honberg mit Ausblick auf Tuttlingen, Einfühlung in das 22-jährige Arbeitsfeld der Klinikseelsorge unseres Diakons, insbesondere anhand der Heilungswunder Jesu, wie sie Wendelin Matt in den Bildhauerfriesen am Kapellenaltar und am Tabernakel gestaltet hat. Manch kniffliche Fragen taten sich auf, die gemeinsam beantwortet werden konnten. Die Auftragsfrage des Tages, angesichts der Erfahrungen bei fröhlichen Wasserspielen im Thermal-Heilwasser, war: Wann, wie und warum kam ich mit dem Wasser im Laufe meines eigenen Lebens in Berührung? Im Angesicht so tiefer Tageseindrücke bot der Grillabend in der Herberge einen wunderbaren Tagesausklang. Der Sonntag als Tag des Herrn kam in einem berührenden Tischgottesdienst zum Tragen, als die Minis ihre Eindrücke und Erfahrungen mit dem Element Wasser austauschten und unter der Tauferneuerung ihr Christsein bekräftigten. Das gesegnete Fladenbrot miteinander geteilt, meditativ in Stille geschmeckt, versetzte unsere Tischgemeinschaft unversehens in das Nachspüren, wie das wohl bei Jesus mit seinen Jüngern zugegangen sein muss. So war es auch kein Bruch, dass nachher so ganz weltliche Dinge wie das Packen, Aufräumen, Putzen, Kochen und Spülen auf dem Abschluss- und Hausübergabeprogramm an den ehrenamtlichen Verwalter standen. Danken möchte ich besonders: Dem MLT (Hella, Stefan, Elisa, David), die mich in meinen Handicaps super entlastet und alles Geschehen in Freude, Klarheit und zeitweilig nötigem Ernst im Blick fürs Ganze in Haus, Hof, Küche und Gruppe hatten. Unserer Betreuerin Sandra, die uns in der Vorbereitung und beim Einkauf bestens beraten hat. Ein dickes Dankeschön an Familie Fleiss, die ihr größeres Auto zur Verfügung gestellt und auch für die Beschaffung der neuen T-Shirts gesorgt hat; Frau Schust für das Nachreichen der Frühstückszutaten und vergessenen Geräte. Herrn Genal, dass er den zusätzlichen Fahrdienst zur Hütte und nach Hause übernommen hat. Bleibt uns, Gott zu danken und unseren Kids, die so spitze fröhlich und umgänglich drauf waren: Ihr seid die Goldschätze unsere Gemeinde. Bitte macht weiter so!                                                                                   Diakon Roland Keinert

 

Aufnahme neuer Ministranten am 15. Juli 2018

Celine Jucker, Josef Zell, Janick Hopp

Die Gemeinde und Ministrantengemeinschaft freut sich über diese drei neuen Ministranten. Sie haben seit ihrer ersten Hl. Kommunion den Einführungskurs erfolgreich mitgemacht und wurden am Sonntag 15.7. offiziell aufgenommen. Nach ihrer Bereitschaftserklärung rief ihnen Diakon Keinert zu: Über Euer Ja-Wort, werdet Ihr nachher im Epheserbrief hören: „Gott hat Euch mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel. Durch IHN hat ER Euch erwählt, damit Ihr Seine Töchter und Söhne werdet!“ Das Evangelium berichtet von der Aussendung der Zwölf Apostel, wie Jesus sie zu zweit ausgesendet hat, den Menschen Sein Wort und Sein Heil zu überbringen. Er machte ihnen Mut, im Vertrauen auf IHN loszugehen. Sie müssten nichts mitnehmen, denn es wäre unterwegs für alles gesorgt. So wollen wir Euch zurufen: Habt Mut und tretet beherzt ein in Seinen Dienst am Altar, ER sorgt für Euch!

Zum Zeichen, dass sie nun auch zur Ministrantengemeinschaft auf der ganzen Welt gehören, bekamen sie die Plakette des Namenspatrons Tarzisius durch die Oberministranten umgehängt und die neue Mini-Card überreicht.

Dank an Stefan Fleiss

Es war der Wunsch von Stefan Fleiss, dass er im selben Gottesdienst vor der Gemeinde entlastet wirst. Er hat bewiesen, dass der Ministrantendienst nicht am Ende der Schullaufbahn endet. So ist er dem MLT und den Minis auch mit dem Einstieg in sein Studium in München zur Seite gestanden.

In ganz schwerer Zeit mit der Generalversammlung am 8.1.2016 hat er den Posten des OMI übernommen, ab 2017 war er Stellvertreter und den Minis stets ein echtes Vorbild. Stefan wurde nach seiner Erstkommunion 2008 als Mini aufgenommen und war einige Jahre Schriftführer im MLT. Über 10 Jahre war er immer sehr treu und innerlich ganz dabei an Gottes Altar. Für all das bedankten sich die Minis und das Pastoralteam mit Geschenken, die Gemeinde mit großen Beifall.

Hella Fleiss ist trotz Abitur in Stefan‘s Fußstapfen getreten, Elisa Fleiss sowie David Genal haben sie bestens ergänzt u. vertreten!  Die Betreuerin Sandra Wiedenmann in allem als ruhender Pol natürlich nicht zu vergessen! Auch dafür eine dickes DANKE!

Diakon Roland Keinert

Generalversammlung am 15. Januar 2018

Nach dem Bericht von Oberministrantin Hella Fleiss, erfolgte der Kassenbericht von Sandra Wiedenmann (hier galt der besondere Dank für die Spende 100€ der Dorfgemeinschaft). Die Kasse wurde in der Prüfung durch KGR Tobias Wiedenmann in allen Teilen für richtig und sorgfältig befunden. Somit stand der Entlastung nichts im Wege. Markus Zell, der 2. Vorsit-zende des KGR, nahm die Entlastung vor. Dem MLT wurde einstimmig die Entlastung erteilt. Sodann führte Markus Zell die Wahlen durch. Da Hella Fleiss in diesem auf ihren Abschluss zugeht, sollte sie entlastet werden. Deshalb wurde folgender Wahlvorschlag gemacht: Oberministrantin Hella Fleiss; 1. Stellvertreter David Genal; 2. Stellvertreterin Elisa Fleiss; Schriftführung wird nicht eigens besetzt, sondern der Ordner wie auch die Protokolle werden durch das MLT umschichtig geführt. Kassierin und Betreuerin bleibt weiterhin Sandra Wiedenmann; Geistlicher Begleiter bleibt ebenfalls Diakon Roland Keinert. Da niemand eine einzelne Wahl verlangte, wurde quasi im Paket geheim abgestimmt. Der Wahlvorschlag der Ämter wurde einstimmig angenommen. Der 2. KGR-Vors. Markus Zell dankte namens des KGR für die eifrigen und zuverlässigen Ministantendienste das Jahr über. Er betonte, dass dies sehr bemerkenswert zu würdigen wäre, weil die Gruppe sehr klein sei und dadurch jede(r) besonders gefordert werde. Diakon Keinert lobte alle Minis für ihre innerlich sehr engagierten Dienste am Altar, ihre wunderbare Kameradschaft, die auch bei anderen Aktivitäten, erst recht bei der letzten Hüttenfreizeit in Königsheim zum Ausdruck kam. Er überreichte dem MLT persönliche Geschenke, um so auch den Dank und die Wertschätzung der Kirchengemeinde und des Pastoralteams zum Ausdruck zu bringen. Besonderer Dank galt Stefan Fleiss, der sein Amt als Oberministrant bzw. Stellvertreter, zuletzt sogar während seinem Abschlussjahr sehr treu und zuverlässig ausgeübt hat. Damit brachte er zum Ausdruck, dass das Amt eines Ministranten nicht mit dem Ende der Schulzeit seinen Abschluss findet, sondern auch als Erwachsener seine volle Berechtigung hat. Schließlich wurden alle Ministrantendienste, die sie in der Messe übernehmen, bis hin zu den Lektoren, früher zu den niedrigen Weihen gezählt. In dieser Überzeugung werben wir deshalb auch weiterhin für ältere Quereinsteiger / - innen!

Dann wurden noch Programmideen gesammelt und eine Terminvorschau auf 2018

gegeben: Als Highlights gelten die Internationale Romwallfahrt 29.7. – 4.8.18 und die Hüttenfreizeit Königsheim 14. – 16.9.18. Auch die Neuwerbung und Ausbildung der

Kommunionkinder zu neuen Ministranten liegen uns sehr am Herzen. Wir bitten schon jetzt, Eltern und Gemeinde die Termine und Anliegen vorzumerken und mit zu tragen.                                                                                                                            Diakon Roland Keinert

Ministranten-Hüttenfreizeit in Königsheim

Am Freitag 22.9.17 fuhren 16.00 Uhr am DGH zwei PKW vollgepackt los nach Königsheim auf den „Großen Heuberg“, Kreis Tuttlingen ins „Haus 2 von Sankt Franziskus“. Es ging über Berg und Tal mit Blick auf Kloster Beuron zwischen herrlichen Felsen im Donautal. Fast am Ziel schüttelte sich die „blaue Elise“ an einem steilen Hang. Sie ratterte und stieß eine schwarze Wolke aus. „O je, müssen wir jetzt laufen?“ Nein, das alte Vehikel besann sich wieder und meisterte die letzten Kilometer. Was war das wohl? Der Rußpartikelfilter hatte sich von selbst gereinigt, nach den Kurzstreckenfahrten zwischen unseren Dörfern. Von „Sammy“, dem ehrenamtlichen Verwalter, wurde unsere zehnköpfige Gruppe begrüßt und durch die Räumlichkeiten geführt. Nach der Zimmeraufteilung bezogen wir die Betten. Schon scholl es durchs Haus: „Wir haben Hunger!“ Frisch belegte Baquettes mundeten als Vesper und der Abend klang im Spieleabend aus.

Samstagmorgen 23.9. wurde 7.30Uhr geweckt: „Aufsteh‘n!“ Bereits kurz nach 8.00Uhr saßen alle zum Morgengebet am Frühstückstisch. Am meisten mundeten die mitgebrachten Zutaten aus Mutters Marmelade-Küche, die Müslikreationen, das Nutella nicht zu vergessen! Dann hurtig abgeräumt, gespült, beim Kartoffelsalat schnippeln mitgeholfen, die Würste, Brot samt Getränken in der „blauen Elise“ verladen, ging es auf Wanderschaft zur „Burgruine Grannegg“, weiter zum „Schäferbrunnen“ im Tal unterhalb des „Allenspacher Hofs“. Am dortigen Grillplatz wartete am Mittag schon die „blaue Elise“, um die müden Wanderer mit dem Kartoffelsalat (der auf der Schüttelfahrt übrigens wunderbar durchgezogen hatte) zu stärken. Doch brauchte es Geduld und emsige Mitarbeit, um ein Feuer aus den feuchten Hölzern zu entfachen und die Würste zu grillen. Der Hunger führte alle zusammen am Grillfeuer. Da alle schon runde 7 km unter ihre Wanderfüße genommen hatten, fuhren wir ins Quartier zurück. Dort verflog beim Hallenfußball schnell alle Müdigkeit. Anschließend war das Kricket-Spiel die Attraktion auf der Wiese beim Haus. Das Abendessen zog alle bei kräftigem Appetit in Bann. Der Gottesdienst für Sonntag wurde vorbesprochen. Eine besinnliche Runde mit Fackeln durch den Wald krönte die Tageserlebnisse. Nach deftigem Kartenspiel und der Abenddusche verkrümelten sich die Kids in die Betten, nicht ohne vom herrlichen Tag zu schwärmen, Gott zum Dank.

Am Sonntagmorgen 24.9. waren nach dem Frühstück schon erste Aufräumarbeiten getan. Unsere Karossen fuhren uns zum „Götzenaltar“ (eine ehemalige keltische Kultstätte 600 J. vor Chr.) mitten im Wald. Hier ließen wir uns nieder auf den kleineren Findlingen. Alle beteiligten sich in Wort, Gesang und Gebet im lebendigen Gottesdienst mit Symbolen bei der gestrigen Wanderung gesammelt. Zurück bereiteten einige Küchenfeen Spaghetti-Bolognese samt herrlich frischem Salat. Andere fegten ihre Zimmer und die Sporthalle. Nach dem Mittagessen war Großputz und die Autos zu beladen. Als der Verwalter zur Abnahme kam, staunte er über das blitzblanke Haus und unsere vorbildliche Gruppe. Die Tage waren wirklich gelungen. Der Ruf nach einer Wochen-Freizeit im nächsten Jahr wurde laut! Am Nachmittag wurden alle vor ihrer Haustüre abgesetzt, angefüllt mit frohmachenden Erlebnissen. Dem MLT sei wirklich Lob und Dank!                                                                                                                                                                                    Diakon Roland Keinert