Hummertsried - Kapelle St. Agatha und St. Nikolaus

Die Kapelle wird in Hummertsried liebevoll " 's Käpelle" genannt und wurde 1482 von Agathe von Stuben, Tochter der Elisabeth von Hummertsried, und ihrem Mann Claus Schindelin, Patrizier zu Ravensburg, gestiftet. Daher die beiden Patrone Agatha und Nikolaus von Myra. Nach anderen Quellen steht die Kapelle auf Fundamenten aus dem 14. Jahrhundert.

Im Inneren kann man ein klassizistisches Deckengemälde, eine Lourdes-Grotte und einen schönen hölzernen Hochaltar bewundern. Kostbarstes Ausstattungsstück ist der manieristische Gekreuzigte (1560-1610?). Auf der Empore befindet sich ein Harmonium.

Im Turm hängen eine spätbarocke Majuskelglocke von 1762 und eine zweite Glocke, welche die Einwohner von Hummertsried 1949 gestiftet haben.

Heute wird in der Kapelle einmal wöchentlich der Rosenkranz gebetet. Am zweiten Mittwoch im Monat findet eine in der Regel gut besuchte Werktagsmesse statt. Gelegentlich werden Taufen gefeiert und Sterberosenkränze gebetet. Der kirchliche Höhepunkt für viele Hummertsrieder ist das Fest der hl. Agatha am 5. Februar. Weiterhin gibt es jährlich eine Maiandacht, eine Messe in polnischer Sprache und sonstige Andachten.

Kunst und Geschichte im Landkreis Biberach – Otto Beck, 1985

Der 1246 als „Hunprechtisriet“ (639 m) aufscheinende Weiler unterstand bis 1436 einem niederen Adelsgeschlecht, das am südwestlichen Ortsrand eine Burg bewohnte. Die Oberhoheit lag freilich bei Österreich und ging durch Erbe oder Heirat nacheinander an die Familien von Stuben, Stein, Schindelin, Rotenstein und Hinweil über. 1613 trat die Abtei Ochsenhausen ihre Nachfolge an und erwarb 1619 auch die Hoch- und Blutgerichtsbarkeit. Keine Frage, dass die 1472 und 1482 erstmals bezeugte kath. Kapelle St. Agatha und Nikolaus, die 1742 erneuert wurde, auf Fundamenten zumindest des 14. Jahrhunderts steht. Kostbarstes Ausstattungsstück ist der manieristische Gekreuzigte mit seinem gedrungenen Korpus, dem geneigten Haupt, starkem Geäder und starren Beinen. Alles andere – das klassizistische Deckengemälde ausgenommen – muss 1919 entfernt worden sein. Im Türmchen hängt aber noch eine spätbarocke Majuskelglocke von 1742.

Eindrücke von Hummertsried

Beschreibung der Kapelle im Innenbereich

Schutzengel

Wenn sie in die Kapelle eintreten befindet sich an der linken Seite über den Weihwasserbehälter ein Schutzengel.

Der Wunsch unseres Schutzengels, uns zu helfen, ist weit größer als unser Wunsch, uns von ihm helfen zu lassen! (Don Bosco)

Nach der Auffasung eines jeden Christen, ist immer ein Engel mit seiner Obhut und Fürbitte bei uns. "Einem jeden der Gläubigen steht ein Engel als Beschützer und Hirte zur Seite, um ihn zum Leben zu führen".

 

Gedenkbild der Gefallenen des I. Weltkrieg 1914/1918

An der linken Seite befindet sich das Wandbild, welches an die Gefallenen des I. Weltkrieges erinnert. 

Franz Xaver

Gedenktag: 03. Dezember

Franz Xaver ist der Patron der Seefahrer, gegen Sturm und die Pest. weiterhin ruft man ihn an für eine gute Sterbestunde. Franz Xaver ist der Begründer der Jesuitenmission. E ist der Vorreiter der zeitgemäßen katholischen Mission. Für ihn stand zu Beginn das Kennenlernen und Verstehen des Volkes. Ebenfalls die Sprache und Riten.

Marienerscheinung in Lourdes

Gedenktag: 11. Februar

Vom 11. Februar 1858 an soll der 14jährigen Bernadette Soubirous an der Grotte von Massabielle wiederholt die Mutter Gottes erschienen sein. Während einer dieser Visionen legte Bernadette eine Quelle in der Grotte Massabielle frei. Deren Wasser gilt bis heute als heilkräftig.

Hochaltar

Als Hochaltar bezeichnet man unabhängig von der Höhe seiner Aufstellung und eventueller Aufbauten den Hauptaltar einer katholischen Kirche. Er steht meist stirnseitig, zentral in der Mitte.

Unser Hochaltar ist neoromanisch. Ihn schmücken 3 Figuren: links der Hl. Josef, in der Mitte die Hl. Agatha, rechts der Hl. Sebastian. Der Tabernakel wurde von Pfarrer Alois Gessler, * 24.11.1881 und +01.02.1952, geschnitzt. Herr Pfarrer Alois Gessler war 25 Jahre Pfarrer in Eggmannsried. Vor der Kirche in Eggmannsried steht auch noch dessen Grabstein.

Josef von Nazaret

Gedenktag: 19. März

Joseph war der Ziehvater Jesu, da nach christlicher Überzeugung Jesus der Sohn Gottes ist und durch den Heiligen Geist im Schoß der Jungfrau Maria gezeugt wurde. Joseph stammte aus dem Geschlecht des Königs David. Er lebte als Zimmermann.

Von Joseph ist im Neuen Testament kein einziges Wort überliefert. Auch von seinem Tod wird nichts erzählt.

Agatha ist die Kapellenpatrozinin

Gedenktag: 05. Februar

Agatha entstammte der Legende nach einer reichen und vornehmen Familie in Sizilien. Der dortige Statthalter wollte Agatha. Er wollte sie nicht nur wegen ihrer Schönheit, sonder auch wegen ihrer hohen Mitgift. Agatha lehnte aber ab worauf der Stadthalter sie verhaften ließ. Erbost über sein „Abblitzen“, steckte er Agatha in ein Hurenhaus. Hier sollte die Jungfrau vom Pfad der Tugend abgebracht werden und Geschmack an der Unzucht finden. Da nach 30 Tagen Haft weder das gute Zureden noch die Drohungen zu den erhofften Erfolg führten, ließ der Stadthalter Agatha ins Gefängnis werfen und schlagen. Agatha wollte nie und nimmer ihrem Glauben abschwören. Da griff der Stadthalter zu Folter und ließ Agatha mit glühenden Zangen ihre Brust abreißen. Eine Versorgung der Wunden wurde untersagt. Die Legende erzählt, dass nach der Folterung um Mitternacht der Kerker mit himmlischem Glanz erleuchtet wurde und der hl. Petrus Balsam zur Versorgung der Wunden herbei kam. Am nächsten Tag war Agatha geheilt. Dies erzürnte den Stadthalter erst recht. Erneut wurde Agatha dem Statthalter vorgeführt und unter Androhung noch schrecklicherer Qualen zum Abschwören ihres christlichen Glaubens gedrängt. Doch Agathas Antwort war eindeutig: „Ich werde nicht aufhören, Christus mit Herz und Mund zu preisen, so lange ich lebe!“ Daraufhin wurde Agatha nackt auf glühenden Kohlen, die mit Glasscherben vermischt waren gewälzt. Während dieser Marter begann auf einmal die Erde zu beben an. Nachdem das Volk um Gnade für Agatha schrie, wurde sie in die Gefängniszelle gebracht, wo sie ihren schweren Verletzungen erlag. Ein Jahr nach dem Tode Agathas brach der Ätna aus, und die Stadt war in großer Gefahr. Christen hielten Reliquien vom Grabe der Heiligen, unter anderem ihren Schleier, dem Lavastrom entgegen, worauf die Stadt vom Untergang verschont blieb. Die später einsetzende Verehrung Agathas wurzelt – neben der christlichen Vorbildfunktion für die Standhaftigkeit im Glauben – auch im Mitleid der Gläubigen wegen dieser furchtbaren Schandtat.

Die Heilige wird im Allgemeinen mit einer Schüssel, auf der ihre Brüste liegen, dargestellt, in Hummertsried ist sie mit einer Zange als Marterwerkzeug abgebildet.

Sankt Agatha Lied

Sebastian (Märtyrer)

Gedenktag: 20. Januar

Sebastian war zur Zeit von Papst Gaius Hauptmann am kaiserlichen Hof. Er verheimlichte am Hof seinen christlichen Glauben, aber seine Stellung erlaubte ihm, seinen christlichen Glaubensgenossen in den Gefängnissen Roms beizustehen. Der Legende nach ließ Kaiser Diokletian, als er von Sebastians Glauben erfuhr, diesen an einen Baum binden und von Bogenschützen erschießen. Sebastian wurde für tot gehalten und am Hinrichtungsort liegen gelassen. Die Witwe des Märtyrers Castulus nahm sich seiner an und pflegte seine Wunden. Als er sich wieder erholt hatte, trat er dem erstaunten Kaiser öffentlich entgegen. Der Kaiser ließ ihn daraufhin in Rom zu Tode peitschen und die Leiche in den "größten Abwasserkanal" werfen. Sebastian erschien der Christin Lucina im Traum und zeigte ihr den Ort wo er lag. Sie holte den Leichnam heraus und bestattete ihn in den Katakomben des Sebastian.

Der hl. Sebastian steht auch in der Kirche St. Ottilia in Mühlhausen. Vermutlich hängt das Vorhandensein mit der alljährlichen Sebastians-Wallfahrt nach Haisterkirch zusammen.

Gekreuzigter im Stil des Manierismus (1560-1610)

Als manieristisch lassen sich Kunstwerke bezeichnen, die etwa in der Zeit 1560 bis 1610 in Deutschland entstanden sind. Allgemein ist der Manierismus gekennzeichnet durch eine Abkehr von den ausgewogenen, geometrisch kalkulierten Kompositionen.

Wendelin von Tholey

Gedenktag: 21. Oktober

Wendelin war ein schottischer Königssohn. Mit sechs Genossen wollte er im Alter von 20 Jahren nach Rom wallfahren, gelangte aber nur bis Trier. Wendelin übernahm Hirtendienste bei einem Edelmann und trieb das Vieh bis zu einem sieben Meilen entfernten Berg, wo er gerne betete. Der Edelmann baute ihm eine Zelle in der Nähe des benachbarten Klosters Tholey, dessen Mönche Wendelin zum Nachfolger ihres verstorbenen Abtes wählten, ohne dass Wendelin je Priester geworden war. Als Wendelin im Sterben lag, besuchte ihn der Erzbischof von Trier und sah, wie zwei Engel drei Kronen auf einen Baldachin legten. Nach dem Tod bestatteten ihn seine Mönche. Von vielen Kerzen umgeben, fanden sie ihn am nächsten Morgen neben dem Grab. Sie nahmen dies als Zeichen, dass er woanders begraben sein wollte und spannten Ochsen vor einen Wagen. Dieser fuhr von selbst den Weg auf den Berg, auf dem er betend so oft geweilt hatte und an der heute die Basilika von St. Wendel steht.

Herz-Jesu

Das Herz Jesu ist das Sinnbild der gottmenschlichen Liebe Jesu. Seit dem 15. Jahrhundert sind Darstellungen des Herzens Jesu bekannt, das in der Regel zusammen mit der heiligen Lanze und den Wundmalen gezeigt wird. Im 19. und 20. Jahrhundert entwickelte sich die heute am verbreitetste dargestellte Figur, der Jesus mit sichtbarem Herzen zeigt, meist mit Segensgestus oder indem er auf das Herz weist. Am dritten Freitag nach Pfingsten ist das Hochfest Heiligstes Herz Jesu.

Heute noch wird in Mühlhausen das Herz-Jesu-Fest als Dorffest gefeiert, allerdings immer häufiger unter dem Titel "Gartenfest des Musikvereins". Der Musikverein spielt an diesem Fest in der Kirche.

Konrad von Parzham (Bruder Konrad)

Gedenktag: 21. April

Johann Birndorfer war der Sohn eines Bauern. Er wollte schon immer in ein Kloster eintreten. Da er aber immer abgeleht wurde musste er seinen Wunsch ,Priester zu werden, aufgeben. Er arbeitete als Knecht auf dem elterlichen Hof. Erst im Alter von 31 Jahren fand er Aufnahme im Kapuzinerkloster St. Anna in Altötting mit dem Ordensnamen Konrad. Ab 1852 fand er seinen Platz fürs Leben an der Klosterpforte. 41 Jahre lang wirkte Bruder Konrad an diesem Platz, wo er mit Tausenden von Wallfahrern zu tun hatte. Diese kamenmit vielerlei Anliegen und Bitten zu ihm. Aber auch Handwerksburschen und Kinder aus armen Altöttinger Familien kamen bettelnd an die Pforte. Allen half er. Sein Name und Ruf drang weit über die Grenzen Bayerns hinaus. Im Alter von mehr als 75 Jahren musste er altersbedingt seinen Dienst beenden. Noch in seiner Todesstunde raffte er sich von seinem Bett auf und wollte zur Pforte gehen, da er glaubte, dass der stellvertretende Pförtner die Glocke überhört habe. Dabei brach er zusammen. In der Kirche des Klosters in Altötting fand Konrad seine letzte Ruhestätte. Sie wurde 1953 in Bruder-Konrad-Kirche umbenannt. In Konrads Elternhaus in Parzham kann man sein Geburtszimmer und ein Museum in einem Nebengebäude besichtigen.

Die Figur wurde gestiftet von Ottilie Zell, geb. Lang, aus Hummertsried. Sie ist die Mutter von Georg und Ernst Zell. Die Figur kommt direkt aus Altötting.

Antonius von Padua

Gedenktag: 13. Juni

Ferdinand Martim de Bulhões e Taveira der Sohn einer begüterten Adelsfamilie wurde 1212 in Coimbra zum Priester geweiht. 1220 trat er in Coimbra ins Kloster ein und nahm den Ordensnamen Antonius an. Eine der bekanntesten seiner Legenden ist die Predigt am Ufer von Rimini: die Bewohner wollten seine Predigt nicht hören, doch die Fische kamen und streckten ihre Köpfe aus dem Wasser. Nach diesem Wunder bekehrte er fast die ganze Stadt.  Antonius ist der Patronat für verlorene Sachen. Das  "Jesuskind", welcher er im Arm hält, geht darauf zurück, das aus der  Kammer des Antonius ein sehr heller Lichtschein drang. Es wurde ein Brand vermutet. Als die Tür geöffnet wurde fand man Antonius lächelnd vor. Dieser hielt in seinen Armen das strahlende Jesuskind.

Kreuzweg 14 Stationen

14 Stationen des Leidensweges Jesu:

In der Hummertsrieder Kapelle finden sich entlang der Seitenwände Kreuzwegbilder. Die Kreuzweg-Stationen sind:

  • 1. Station: Jesus wird zum Tode verurteilt
  • 2. Station: Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern
  • 3. Station: Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz
  • 4. Station: Jesus begegnet seiner Mutter
  • 5. Station: Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen
  • 6. Station: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch
  • 7. Station: Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz
  • 8. Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen
  • 9. Station: Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz
  • 10. Station: Jesus wird seiner Kleider beraubt
  • 11. Station: Jesus wird an das Kreuz genagelt
  • 12. Station: Jesus stirbt am Kreuz
  • 13. Station: Jesus wird vom Kreuz abgenommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt
  • 14. Station: Der heilige Leichnam Jesu wird in das Grab gelegt.                        

Krönung Mariens im Himmel

Gedenktag: 22. August

Maria Königin dient der Feier der Königswürde der Mutter Jesu. Beim Fest Maria Königin wird die Gottesmutter als Königin des Himmels gefeiert. Sie ist damit auch Königin der Engel und Heiligen. 

Auf unserem Deckengemälde ist links unten der hl. Nikolaus und rechts unten die hl. Agatha zu sehen. In der Mitte steht Maria. Links oben ist Jesus und rechts oben Gott-Vater zu sehen. Über allem schwebt, durch die Taube symbolisiert, der Heilige Geist. Das Gemälde wurde durch Ren. P. Ziesel, aus Ochsenhausen, 1919 gemalt. 

Die vier Evagelisten Matthäus, Markus, Lukas, Johannes

Die vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes, die die vier biblischen Evangelien geschrieben haben, werden auch durch vier geflügelte Symbole dargestellt. Die häufigste Zuordnung seither lautet: Ein Mensch versinnbildlicht Matthäus, der Löwe Markus, der Stier Lukas und der Adler Johannes.

 

  • Mensch = Matthäus: Sein Evangelium beginnt mit der Darlegung der menschlichen Abkunft Jesu
  • Löwe = Markus: Das Evangelium beginnt mit dem Täufer Johannes, dem "Rufer aus der Wüste". Markus wird auch mit dem Löwen dargestellt, weil er das Auftreten Jesu kraftvoll schildert, wie ein Löwe brüllend.
  • Stier = Lukas: Sein Evangelium beginnt mit dem Opfer des Zacharias. Lukas hat den Stier auch deshalb bei sich, weil Jesus am Kreuz geopfert wird und das Kalb bzw. der Stier als Opfertiere gilt.
  • Adler = Johannes: Aus ihm spricht der von oben kommende Geist am mächtigsten.

Gottesauge

Das Gottesauge im Eingangsbereich ist eine Symbolschöpfung des Barocks für Gottvater bzw. den dreieinigen Gott. In diesem Symbol sind eine Reihe von biblischen Bezügen miteinander verwoben. Das stets wachende, nie schlafende Auge Gottes steht für Gottes Allgegenwärtigkeit. Die Wolke symbolisiert die Welt Gottes, Gottes Verborgenheit und Gegenwart zugleich. In einer Wolke ist Gott Mose auf dem Berg Sinai erschienen. Blendendes, strahlendes Licht steht für Gottes Heiligkeit. Gott selbst ist Licht. 

Harmonium

Eine Blüte erlebte das Harmonium gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Sie war die Heimorgel und das Hausinstrument des bürgerlichen Mittelstands. Sie war als Ersatz für Pfeifenorgeln in kleineren Kirchen vorhanden. Sie kam dem Klang der Orgel sehr nahe, war aber bedeutend billiger in der Anschaffung.

Das Hummertsrieder Harmonium wurde einst gestiftet vom Rösslewirt. Im 2017 wurde es vollständig überholt.

Die Weihnachtskrippe

Eine Weihnachtskrippe ist eine Darstellung der Geburt Christi aus der Weihnachtsgeschichte. Es werden auch anderer Szenen aus dem Leben Jesu Christi dargestellt. Die Weihnachtskrippen verbinden die Bilderwelt der Adventszeit mit dem Dreikönigsfest. Seit dem Frühchristentum gibt es  Weihnachtskrippen. Dort wurde aber lediglich das Jesuskind mit den zwei Tieren Ochs und Esel dargestellt. Erst im Mittelatler kam Maria dazu. Der hl. Josef sogar noch später. Um 500 gab es aber bildliche Darstellungen, auf denen die drei Weisen ihre Geschenke dem Gotteskind darbringen.