Urlaub

Das Pfarrbüro ist von Montag, 10. August bis Freitag, 14. August 2020 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an Herrn Pfarrer Wiest, 07355 91268, Max.Wiest(at)drs.de   Herzlichen Dank!

Angelika Ferbach, Gemeindereferentin, ist bis Freitag, 21. August 2020 im Urlaub.

Pfarrer Wiest ist von Sonntag, 16. August bis Samstag, 05. September 2020 abwesend. Wenden Sie sich bitte bei Fragen an das Pfarrbüro. Vertretung für Beerdigungen ist Diakon Wolfgang Mast (17.08. bis 23.08.2020), Tel. 07355 7029 und Gemeindereferentin Angelika Ferbach (24.08. bis 06.09.2020), Tel. 07355 917200, Angelika.Ferbach(at)drs.de

Gedanken zur Lesung 19.Sonntag Jahreskreis A:

(1 Kön 19,9a.11b-13a)

 „Der Gottesmann Elija kam zum Gottesberg Horeb. Er ging in eine Höhle, um darin zu übernachten. Doch das Wort des Herrn erging an ihn: Komm heraus und stell dich auf den Berg vor den Herrn. Da zog der Herr vorüber: Ein starker, heftiger Sturm…ging dem Herrn voraus. Doch der Herr war nicht im Sturm. Nach dem Sturm kam ein Erdbeben. Doch der Herr war nicht im Erdbeben. Nach dem Beben kam ein Feuer. Doch der Herr war nicht im Feuer. Dann kam ein sanftes, leises Säuseln. Als Elija das hörte, hüllte er sein Gesicht in den Mantel, trat heraus und stellte sich an den Eingang der Höhle."

Wo ist Gott? Wie lässt er sich finden? Wie kann ich ihn erfahren? Diese Fragen beschäftigen uns Menschen immer wieder. Wenn wir die Lesung anschauen,  erfahren wir, dass Gott mal wieder unsere Vorstellungen über den Haufen wirft und sich ganz anders zeigt, als wir es erwarten. Wir meinen oftmals, wenn Gott so unermesslich groß und geheimnisvoll ist, müsste doch etwas Auffälliges, Überwältigendes, Erschütterndes geschehen, wenn er sich zeigt: „Heftiger Sturm“, „Erdbeben“, „Feuer“. Es müsste eindeutig sein, wenn er zu uns spricht oder er unsre Anliegen und Wünsche erfüllt. Aber mit Elija werden wir eines anderen belehrt: Nicht in gewaltigen Zeichen, sondern in einem „sanften Säuseln“ kommt Gott. Und wäre Elija nicht still in seiner Höhle gesessen, zurückgezogen, fern vom Lärm und nur bei sich, dann hätte er Gott vermutlich überhört und nicht wahrgenommen. Gott kennt uns Menschen gut. Er weiß sehr wohl, dass wir im Lärm unserer Tage, in der Betriebsamkeit, in all den Anforderungen kaum ein Ohr für ihn haben. Auch wenn wir unsere Zeit vollpacken und verplanen, wenn wir uns in so vielem beweisen müssen und wollen, wenn wir uns ablenken lassen von dem, was die Gesellschaft uns vorgibt und wir meinen, dem hinterher rennen zu müssen, können wir Gott schwerlich hören und finden. Wir brauchen auch unsere „Höhlen“ und Rückzugsorte, Zeiten, in denen wir uns mal rausnehmen und Abstand bekommen. Hier können wir uns selber wieder besser hören, aber vielleicht auch Gottes Stimme. Dann können wir ihm auf ganz stille Weise begegnen. Und auf die Frage „Wo ist Gott?“ können wir mit dem bekannten Satz antworten: „Da, wo man ihn einlässt!“  A. Ferbach, Gemeindereferentin

Gedanken zum Evangelium:  Mt 15,21-28 (20. Sonntag Lesejahr A)

Es kam eine Frau aus einer heidnischen Gegend zu Jesus und rief: Hab Erbarmen mit mir, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem bösen Geist gequält. Jesus gab ihr keine Antwort. Da traten seine Jünger zu ihm und baten: Hilf ihr doch, denn sie schreit hinter uns her. Er antwortete: Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt. Doch die Frau kam, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, hilf mir! Er erwiderte: Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und es den Hunden vorzuwerfen. Sie entgegnete: Ja, du hast recht, Herr! Aber selbst die Hunde bekommen von den Brotresten, die vom Tisch ihrer Herren fallen. Darauf antwortete ihr Jesus: Frau, dein Glaube ist groß. Was du willst, soll geschehen. Und von dieser Stunde an war ihre Tochter geheilt.

Jesus begegnet einer mutigen Frau. Als Mutter sorgt sie sich um ihr krankes Kind und überwindet alle Hemmungen. Jesus aber bleibt zunächst auf Abwehr. Er greift sogar nach einem Schimpfwort, mit dem die Juden die Heiden bedachten: Hund. Die Frau aber lässt nicht locker und greift dieses auf: „Selbst die Hunde bekommen von den Brotresten.“ Jesus versteht, dass es hier nicht nur um einen Hilferuf geht. Die Frau offenbart hier ihren Glauben. Es ist ein Bekenntnis. Und so gelingt es auch Jesus, nicht nur die Grenzen zu den Heiden, sondern auch zu der Frau zu überwinden.

Grenzen überwinden, weil Gottes Heil allen Menschen ohne Unterschiede gilt. Niemand ist davon ausgeschlossen. Uns Christen sollte es selbstverständlich sein, dass jeder Mensch ein von Gott geliebtes Geschöpf ist und damit „gleich-wertig“.   Da haben wir in der Kirche noch manches aufzuarbeiten. Ein Beispiel wäre das Thema „Frau in der Kirche“. Es gibt so viele mutige, kompetente, tiefgläubige Frauen, die etwas bewegen und bewirken können und möchten….Wann werden da die Grenzen überwunden?   A.Ferbach

„Meine engen Grenzen, meine kurze Sicht, bringe ich vor dich. –

Wandle sie in Weite, Herr erbarme dich!“

 

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Max Wiest, Pfarrer: 07355 91268, Max.Wiest(at)drs.de

Angelika Ferbach, Gem.Ref : 07355-917200, Angelika.Ferbach(at)drs.de

 

Termine

Gottesdienste

Sa 08. Aug  |  Vorabendmesse

Beginn:  19:00 
Kirchengemeinde Mühlhausen  |  Kirche St. Ottilia Mühlhausen

So 09. Aug  |  Eucharistiefeier

Beginn:  08:45 
Kirchengemeinde Oberessendorf  |  Kirche St. Michael Oberessendorf

Weitere Gottesdienste

Veranstaltungen

Sa 19. Sep  |  Erstkommunion in Oberessendorf

Beginn:  10:15 
Kirchengemeinde Oberessendorf  |  Kirche St. Michael Oberessendorf

Die Dankandacht wird im Rahmen des Kommunionausfluges gefeiert.

So 20. Sep  |  Erstkommunion in Mühlhausen

Beginn:  10:15 
Kirchengemeinde Mühlhausen  |  Kirche St. Ottilia Mühlhausen

Die Dankandacht wird im Rahmen des Kommunionausfluges gefeiert.

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